In den letzten Jahren hat die portugiesische Regierung versucht, die Einnahmen zu steigern, und eines der Projekte, um dies zu erreichen, war die Regulierung des Online-Glücksspielmarktes.
Die neue Online-Glücksspielbehörde, der Serviço de Regulação e Inspeção de Jogos (SRIJ), kündigte die erwartete Regulierung bereits im April an, und die Anbieter erwarteten, dass der Lizenzierungsprozess einige Monate später beginnen würde.

Mehrere Unternehmen verließen den Markt, um die neue Regulierung nicht zu verletzen, in der Erwartung eines schnellen Lizenzierungsprozesses. Der Prozess wurde jedoch erheblich verzögert, und inzwischen begannen viele portugiesische Spieler, auf Seiten zu spielen, die nicht die Absicht hatten, eine Lizenz zu erwerben, und behaupteten, dass ihr Service nach EU-Recht legal sei.
Die neue Regulierung besagte, dass Unternehmen, die eine Lizenz erhalten möchten, Steuern nach den portugiesischen Spielern zahlen müssen, die von einem Minimum von 15 % (unter 5 Millionen Euro Umsatz) bis zu 30 % (über 10 Millionen Euro Umsatz) reichen.
Die Online-Glücksspielunternehmen fanden diese Zahl zu hoch, aber der echte Schock kam Monate später.
Bis Dezember erwartete jeder, dass der neue Markt ein offener sein würde, was bedeutete, dass Spieler an globalen Spielen teilnehmen könnten, aber auf der Gambling Compliance-Konferenz in Lissabon kündigte Manuel Bandeira, Leiter der SRIJ, an, dass der portugiesische Markt ein segregierter Markt sein wird.
Die im April veröffentlichte Regulierung erwähnte solche Pläne nicht, aber alles änderte sich nach den Wahlen im Oktober. Die regierende Partei verlor ihre Mehrheit im Parlament, und die Opposition griff ebenfalls die Online-Glücksspielregulierungen an.
Derzeit weiß niemand, wie die endgültige Regulierung aussehen wird, aber basierend auf der Ankündigung ist ein segregierter Markt das wahrscheinlichste Ergebnis.
Segregierte Märkte haben sowohl in Frankreich als auch in Italien katastrophal abgeschnitten, die Anzahl der Spieler und die generierten Einnahmen sind seit Jahren stetig rückläufig.
Mehrere portugiesische Politiker haben ihre Bedenken hinsichtlich der Leistung eines segregierten Marktes geäußert und darüber, dass segregierte Märkte gegen EU-Recht verstoßen könnten.
Poker ist in Portugal sehr beliebt, und der Verlust des portugiesischen Marktes wäre ein großer Schlag für den bereits rückläufigen globalen Markt.














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