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PokerStars zieht sich vom norwegischen Markt zurück

PokerStars hat seine Absicht angekündigt, sich vom norwegischen Markt zurückzuziehen. Wir werfen einen Blick auf die Veränderungen in diesem Markt und wie sie mit dieser Entscheidung zusammenhängen.
author-picture Admin - 2023. Oktober 24.

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PokerStars zieht sich vom norwegischen Markt zurück

PokerStars hat kürzlich eine weitere bedeutende Änderung im Angebot seiner Marke angekündigt. Die Marke wird sich aus Norwegen zurückziehen, aus kommerziellen Gründen. Norwegen hat eine lange Geschichte staatlicher Glücksspielmonopole. Es scheint, dass ihre Bemühungen, Offshore-Casinos aus ihrem Land zu entfernen, mit PokerStars Früchte tragen. Wir tauchen in die Gründe hinter dieser Entscheidung ein und wie sie PokerStars in naher Zukunft beeinflussen wird.



Der norwegische Poker-Markt

In Norwegen wird der Glücksspielmarkt hauptsächlich von zwei staatlichen Monopolen dominiert. Diese Monopole sind Norsk Rikstoto und Norks Tipping. Seit einiger Zeit haben diese Marken das exklusive gesetzliche Recht, Glücksspieldienste für norwegische Spieler anzubieten. Während sie Sportwetten, Bingo und Casinospiele anbieten, gehört Online-Poker jedoch nicht zum Angebot.


Das ließ den Markt offen für Offshore-Marken wie PokerStars, GGPoker und 888poker. Aufgrund der EU-Gesetze über den freien Handel konnten Offshore-Marken das norwegische Monopol umgehen.


Diese Marken erklärten, dass Norwegens Ausschluss von Offshore-Marken diesem Gesetz direkt widerspricht. So konnten sie rechtliche Konsequenzen vermeiden. Trotz der anhaltenden Präsenz von Offshore-Casinos hat Norwegen weiterhin versucht, diese Marken abzuschrecken. Sie blockierten Glücksspielseiten, Finanztransaktionen und TV-Werbung mit Offshore-Marken.

Neueste Änderungen

Norwegens Glücksspielregulierungsbehörde, Lottstift, hat kürzlich begonnen, noch härter gegen Offshore-Seiten vorzugehen. Die Regulierungsbehörde gab bekannt, dass sie ab 2024 neue Befugnisse zur DNS-Blockierung von Offshore-Online-Casinos haben wird. Es besteht jedoch die Möglichkeit, dass diese Entscheidung getroffen wurde, da die Regulierungsbehörde neue Glücksspielgesetze ankündigen wird. Diese Gesetze könnten es Offshore-Betreibern ermöglichen, eine legale norwegische Glücksspiellizenz zu erwerben.

Reaktion von PokerStars

Unabhängig von den Gründen für die strengeren Maßnahmen war die Reaktion von PokerStars, sich aus Norwegen zurückzuziehen. Die Poker-Marke gab bekannt, dass sie ihre Online-Produkte für norwegische Spieler am 26. Oktober einstellen wird.


Diese Entscheidung kam auch nach der Erklärung von Flutter (früher The Stars Group) im Jahr 2019. Die Gruppe erklärte, dass fünf "gestörte" Märkte insgesamt 16 % des Umsatzes der Gruppe ausmachten. Neben Norwegen sind die anderen Länder Russland, die Slowakei, die Niederlande und die Schweiz. PokerStars hat diese Märkte verlassen, ist aber in die Slowakei und die Schweiz zurückgekehrt.


Dieser Rückzug erfolgte jedoch nach einer Phase, in der der frühere Poker-König sich auch aus verschiedenen anderen Märkten zurückzog. Diese Märkte umfassen viele asiatische und kleinere europäische Länder.

Die möglichen Konsequenzen

Die Auswirkungen des Verlassens so vieler Jurisdiktionen sind deutlich zu erkennen, da der Cash-Game-Verkehr von PokerStars so niedrig ist wie nie zuvor. Der Cash-Game-Verkehr der Marke hat stetig abgenommen. Im letzten Monat erreichte der Anbieter einen Durchschnitt von 3.050 gleichzeitigen Cash-Game-Verkehr über sieben Tage.


In der Zwischenzeit hat GGPoker neue Rekorde für seinen Cash-Game-Verkehr aufgestellt. Die Marke hat etwa dreimal so viele Zahlen wie PokerStars derzeit zeigt. Es wird wahrscheinlich noch mehr werden, da der Cash-Game-Verkehr von PokerStars nach dem Rückzug aus Norwegen sinkt.

Was die Zukunft bringt

Es bleibt abzuwarten, ob PokerStars' Entscheidung, sich aus Norwegen zurückzuziehen, erhebliche oder bescheidene Auswirkungen haben wird. Wenn Norwegen beschließt, legales Offshore-Glücksspiel zuzulassen, könnten wir sehen, dass eine lizenzierte und regulierte Marke zurückkehrt. Es ist jedoch ungewiss, ob dies geschehen wird. In der Zwischenzeit haben die Spieler weiterhin Zugang zu ihren Konten und Mitteln und können ihr Geld abheben.

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